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Bücher und Historie gehören zusammen
Februar 22, 2009 | | Einen Kommentar hinterlassen
Wer gern liest, Literatur liebt und einen respektvollen Umgang mit Büchern pflegt, der kann nur schwer an einem Antiquariat vorbeigehen. Unscheinbar stehen dort oft Schätze, deren Wert nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Es kann der Inhalt eines Buches sein, der besonders fasziniert, es können auch das Alter und die tadellose Beschaffenheit eines alten Buches sein, die besonderes Interesse wecken. Bücher, deren Erscheinen länger als einhundert Jahre zurück liegt, werden bereits als antik bezeichnet. Bücher, die aus der Zeit stammen, da der Buchdruck noch in den Anfängen, sozusagen in der Wiege lag, werden als Inkunabeln (Wiegendrucke) bezeichnet. Ihr Wert ist unstrittig hoch. Derartige Exemplare sind nicht nur selten; sie sind auch kaum im antiquarischen Verkauf zu finden. Sie werden in Bibliotheken oder Museen als Kostbarkeiten gehütet.
Antike Bücher sind immer auch historische Zeugnisse. Sie erzählen vom drucktechnischen Stand der jeweiligen Epoche, sagen viel über die literarische Entwicklungen aus und belegen den Verlauf wissenschaftlicher Entdeckungen. Alte Bücher sind sehr viel mehr als nur die Anzahl ihrer Seiten. Ein zerschlissener Buchrücken erweckt bei Menschen mit leidenschaftlicher bibliophiler Neigung erst recht Interesse.
Ein wenig eigenes Wissen über Buchdruck und Literaturgeschichte ist durchaus hilfreich, um den Wert eines antiken Buches selbst ungefähr einzuschätzen.